Verkehrsunfall
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Wertminderung

Eine etwaige Wertminderung Ihres unfallgeschädigten Fahrzeugs muss Ihnen die gegnerische Versicherung ersetzen.

 

Wertminderung – was ist das?

Kann Ihr Fahrzeug trotz der fachgerechten Reparatur nicht in den gleichen Zustand wie vor dem Unfall versetzt werden, hat der Geschädigte über den Reparaturkostenersatz hinaus Anspruch auf Ausgleich für die verbleibende Wertminderung. Man unterscheidet die merkantile und technische Wertminderung.

Von merkantiler Wertminderung spricht man, wenn das Fahrzeug auf dem Markt als „Unfallwagen“ gehandelt würde, weil es einen erheblichen Vorschaden hatte. Wenn Sie das Fahrzeug verkaufen, erzielen Sie einen geringeren Kaufpreis als für ein Fahrzeug ohne früheren Unfallschaden.

Von technischer Wertminderung spricht man, wenn trotz ordnungsgemäß durchgeführter Reparatur nicht alle Schäden in technisch einwandfreier Weise beseitigt werden konnten.

 

Wie wird die Wertminderung berechnet?

Es gibt mehrere Methoden für die Berechnung der Wertminderung. Am meisten verbreitet ist die Tabelle von Ruhkopf/Sahm. Danach wird der nach einem Verkehrsunfall je nach Alter des Fahrzeugs und Schadenshöhe mit einem aus der Summe von und Reparaturkosten ermittelt.

Die genaue Höhe der Wertminderung kann nur ein unabhängiger Sachverständiger feststellen.

 

Gibt es immer eine Wertminderung?

Nicht in jeder reparierte Unfallschaden führt zu einer Wertminderung Ihres Fahrzeugs. Die Versicherer lehnen den Ausgleich einer Wertminderung reflexartig ab, wenn folgende Faktoren auftauchen:

 

Bagatellschäden, die nur einzelne abgegrenzte Bereiche des Fahrzeugs betreffen.

Fahrzeuge, die länger als fünf Jahre zugelassen sind.

Fahrzeuge, die mehr als 100.000 km Laufleistung auf dem Tacho haben.

 

Achtung:

Die Rechtsprechung zieht keine starren Grenzen.

Je nach Einzelfall können Erhaltungszustand und Marktgängigkeit eines gebrauchten Unfallwagens einen merkantilen Minderwert auch bei älteren Fahrzeugen rechtfertigen. So hat das Oberlandesgericht Oldenburg im Jahre 2007 entschieden, dass sogar bei einer Laufleistung von 195.648 km eine Wertminderung gezahlt werden muß.

Das Landgericht Dresden hat Im Jahre 2016 für ein Fahrzeug mit einer Laufleistung von mehr als 100.000 km und einem Lebensalter von 9 Jahren einen merkantilen Minderwert anerkannt.

 

Das LG Berlin hat im Jahre 2009 eine Wertminderung für ein 11 Jahre und drei Monate altes Fahrzeug zugesprochen.

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