Verkehrsunfall
L1030805

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Gutachter

Nach einem Verkehrsunfall muss die Höhe des am Ihrem Fahrzeug entstandenen Schadens festgestellt werden, damit Sie dementsprechend Zahlung von der gegnerischen Haftpflichtversicherung verlangen können. Das kann nur ein unabhängiger Gutachter.

Dem Geschädigten steht es frei, einen Sachverständigen seiner Wahl zur Beweissicherung und Feststellung von Schadenumfang und Schadenhöhe zu beauftragen. Das gilt selbst dann, wenn die gegnerische Versicherung ohne Zustimmung des Geschädigten bereits einen eigenen Sachverständigen bestellt hat, der sogar schon unterwegs ist zum Geschädigten.

 

Verzichten Sie nie auf das Recht, sich den unabhängigen Sachverständigen Ihres Vertrauens selbst auszusuchen.

 

Kann ich immer einen Gutachter beauftragen?

Bei Bagatellschäden (vermuteter Schaden bis ca. 700 – 800,-- €) sollten Sie lediglich einen Kostenvoranschlag einer Kfz-Fachwerkstatt einzuholen.

 

Wer zahlt den Gutachter?

Die Kosten eines Sachverständigengutachtens sind vom Schädiger und dessen Haftpflichtversicherung zu erstatten, wenn der Gegner alleine schuld ist.

In allen anderen Fällen müssen Sie den Gutachter entsprechend Ihrer Mitverschuldensquote bezahlen. Sind Sie beispielsweise zu 50 % mitschuld am Unfall, müssen Sie auch den Gutachter zu 50 % bezahlen.

 

Wer sucht den Gutachter aus?

Akzeptieren Sie niemals (nur) einen Gutachter der gegnerischen Haftpflichtversicherung.

Die gegnerische Versicherungswirtschaft schlägt Ihnen nicht selten vor, einen eigenen Gutachter mit der Ermittlung der Reparaturkosten zu beauftragen. Dass es sich hierbei mitnichten um einen unabhängigen Sachverständigen handeln wird, muss nicht betont werden (Wes Brot ich ess, des Lied ich sing). Vielmehr müssen Sie damit rechnen, dass dieser Sachverständige im Sinne seines Auftraggebers, der Versicherung, begutachtet. Er wird den Schaden an Ihrem Fahrzeug so niedrig wie möglich beziffern. Lassen Sie sich darauf nicht ein.

 

Hat die Versicherung ein Recht auf Nachbesichtigung?

Ein generelles Recht der gegnerischen Versicherung auf Nachbesichtigung durch einen ihrer eigenen Gutachter gibt es nicht, wenn ein aussagekräftiges Sachverständigengutachten vorliegt. Der Geschädigte ist nicht verpflichtet, sein Fahrzeug der gegnerischen Versicherung zu Prüfzwecken zugänglich zu machen.

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) kann die gegnerische Versicherung auch die Schadensregulierung nicht davon abhängig machen, dass der Geschädigte in eine Nachbesichtigung seines (ggf. reparierten) Fahrzeugs durch einen Versicherunsgutachter einwilligt.

Der Geschädigte darf sich auf die von seinem Sachverständigen vorgenommenen Feststellungen zur Schadenhöhe verlassen.

Ein Recht zur Nachbesichtigung besteht nur ausnahmsweise und beispielsweise dann, wenn der Versicherer ganz konkrete Einwände gegen das bereits vorliegende Gutachten vorträgt.

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